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Soziale Selbsthilfe

Selbsthilfe & Bluthochdruck

Ein dauerhaft zu hoher Blutdruck bleibt oft lange unbemerkt, bringt nach der Diagnose jedoch viele Sorgen um mögliche Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall mit sich. Viele Betroffene fühlen sich durch die notwendigen Lebensstiländerungen, die tägliche Medikamenteneinnahme oder die Angst vor Spätfolgen im Alltag überfordert und allein gelassen. In dieser Situation ist es ein wichtiger Schritt zu erfahren, dass Ihre gesundheitlichen Fragen ernst genommen werden und es einen Ort gibt, an dem Sie gemeinsam mit anderen an Ihrer Lebensqualität arbeiten können.

An diesem Punkt setzt die gemeinschaftliche Selbsthilfe an: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen, die als „Experten in eigener Sache“ ähnliche Erfahrungen teilen und sich gegenseitig stützen. In einer Selbsthilfegruppe begegnen sich die Teilnehmenden auf Augenhöhe, um in einem geschützten Rahmen ohne professionelle Leitung über ihren Umgang mit der Erkrankung zu sprechen. Das Herzstück bildet der vertrauensvolle Austausch, der dabei hilft, die Isolation aufzuheben und aktiv Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt positiv, indem sie durch gelebte Empathie zeigt, dass Sie mit Ihren Herausforderungen nicht allein sind. Der wertvolle Wissensaustausch über eine herzgesunde Ernährung, Entspannungstechniken und den Umgang mit Medikamenten stärkt Ihre eigene Gesundheitskompetenz und fördert die Akzeptanz der notwendigen Umstellungen. In der solidarischen Gemeinschaft finden Sie die nötige Motivation und Stärke, um Ihren Lebensstil nachhaltig positiv zu verändern und Ihren Alltag wieder unbeschwerter zu gestalten.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Bluthochdruck aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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