Zum Inhalt springen

Hauptmenü

{{ bs5.template.a18y.jump_to_navigation }}
Krebs

Selbsthilfe & Darmkrebs

Die Diagnose Darmkrebs löst oft tiefe Ängste um die eigene Zukunft aus und bringt belastende Fragen zu Operationen, Chemotherapien oder dem Leben mit einem Stoma mit sich. Viele Betroffene fühlen sich mit der Sorge vor einem Rückfall oder den körperlichen Veränderungen isoliert, da Themen wie Verdauung oder künstlicher Darmausgang in der Gesellschaft oft schambesetzt sind. In dieser lebensverändernden Situation ist es ein entscheidender Schritt zu erfahren, dass Ihre Sorgen ernst genommen werden und es einen Ort gibt, an dem Sie ganz offen und ohne Tabus über Ihre Situation sprechen können.

Hier bietet die gemeinschaftliche Selbsthilfe einen geschützten Raum für den vertrauensvollen Austausch unter Menschen, die als „Experten in eigener Sache“ diese schwere Zeit aus eigenem Erleben kennen. Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse, in denen sich die Teilnehmenden auf Augenhöhe begegnen, um sich ohne professionelle Leitung gegenseitig emotional zu stützen und ihr wertvolles Erfahrungswissen zu teilen. Das Herzstück bildet das ehrliche Gespräch in einer Gruppe von Gleichgesinnten, das dabei hilft, die soziale Isolation aufzubrechen und gemeinsam neue Perspektiven für ein lebenswertes Leben nach der Diagnose zu entwickeln.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt positiv, indem sie durch tiefe Empathie und Anteilnahme zeigt, dass Hoffnung und Lebensqualität auch mit und nach der Krebserkrankung möglich sind. Der praktische Wissensaustausch über Ernährung, Reha-Maßnahmen oder den Umgang mit Hilfsmitteln stärkt Ihre eigene Kompetenz und hilft dabei, die veränderte Lebenssituation besser anzunehmen. In der solidarischen Gemeinschaft finden Sie die nötige Motivation und Stärke, um Ihre Genesung aktiv mitzugestalten und Ihren Alltag wieder selbstbestimmt und mit neuer Zuversicht zu führen.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Darmkrebs aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

Weitere Informationen

Verwandte Themen: