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Soziale Selbsthilfe

Selbsthilfe & Emotionen

Wenn Gefühle wie Angst, Trauer oder Wut so intensiv werden, dass sie den Alltag bestimmen, oder wenn eine innere Leere das Erleben taub macht, fühlen sich viele Menschen völlig überfordert. Die Sorge, von den eigenen Emotionen kontrolliert zu werden oder mit den sensiblen Empfindungen im kühlen Alltagsgefüge auf Unverständnis zu stoßen, führt oft zu einem schmerzhaften Rückzug. In dieser Situation ist es ein befreiender Schritt zu erfahren, dass Ihre gesamte Gefühlswelt existieren darf und es einen Ort gibt, an dem Sie Ihre Maske des „Funktionierens“ endlich ablegen können.

Hier bietet die gemeinschaftliche Selbsthilfe einen geschützten Raum für Menschen, die als „Experten in eigener Sache“ die Herausforderungen intensiver oder blockierter Emotionen aus eigenem Erleben kennen. Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse, in denen sich die Teilnehmenden auf Augenhöhe begegnen, um sich ohne professionelle Leitung gegenseitig emotional zu stützen und das Schweigen über das Innenleben zu brechen. Das Herzstück bildet das vertrauensvolle Gespräch, das dabei hilft, die eigene emotionale Isolation aufzuheben und wieder eine gesunde Verbindung zu sich selbst und anderen herzustellen.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt positiv, indem sie durch tiefe Empathie und Akzeptanz zeigt, dass Sie mit Ihren Empfindungen nicht allein oder „falsch“ sind. Der ehrliche Austausch über Strategien zur Regulation von Gefühlen stärkt Ihre Motivation für eine nachhaltige Verhaltensänderung und fördert die wertvolle Anteilnahme am Schicksal anderer. In dieser starken Gemeinschaft finden Sie die nötige Stärke und das Wissen, um Ihre Emotionen als Kompass zu nutzen und Ihren Alltag wieder selbstbestimmt, lebendig und mit innerem Rückhalt zu gestalten.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Emotionen aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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