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Krebs

Selbsthilfe & Magenkrebs

Die Diagnose Magenkrebs löst oft tiefe Verunsicherung und Ängste aus, die den gesamten Alltag überschatten. Betroffene stehen vor komplexen Fragen zur Ernährung nach einer Operation, zur Bewältigung von Therapiefolgen oder zur Sorge um die eigene Zukunft. In dieser belastenden Situation ist es eine große Stütze, Menschen zu finden, die ähnliche Erfahrungen teilen und die emotionalen sowie praktischen Herausforderungen aus eigener Hand kennen.

Hier setzt die gemeinschaftliche Selbsthilfe an: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen, die ihre Erkrankung gemeinsam bewältigen wollen. In einer Selbsthilfegruppe tauschen sich Selbsthilfe-Aktive in einem geschützten Rahmen auf Augenhöhe aus, ohne dass professionelle Fachkräfte die Gespräche leiten. Ziel ist es, durch das gemeinsame Gespräch die persönliche Isolation aufzuheben und sich gegenseitig Rückhalt zu geben.

Der Austausch in der Gruppe fördert die Akzeptanz der neuen Lebenssituation und stärkt die eigene Motivation, aktiv mit der Erkrankung umzugehen. Durch den wertvollen Wissensaustausch über den Klinikalltag oder Ernährungstipps gewinnen Selbsthilfe-Interessierte neue Sicherheit und Handlungskompetenz. Die Empathie und Anteilnahme innerhalb der Gemeinschaft schenken neue Zuversicht und zeigen deutlich, dass niemand diesen schweren Weg alleine gehen muss.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Magenkrebs aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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