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Soziale Selbsthilfe

Selbsthilfe & Migräne

Wiederkehrende Migräneattacken belasten nicht nur die Gesundheit, sondern oft auch das gesamte soziale und berufliche Leben. Viele Betroffene kämpfen mit der ständigen Sorge vor der nächsten Attacke, fühlen sich mit ihren Schmerzen unverstanden oder leiden unter den Einschränkungen in Familie und Alltag. In dieser belastenden Situation ist es ein befreiender Schritt, zu erfahren, dass man mit diesen Herausforderungen nicht allein ist und es Menschen gibt, die diese Erfahrungen aus eigenem Erleben teilen.

Hier bietet die gemeinschaftliche Selbsthilfe einen wertvollen Rückhalt: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen, die ihre Erkrankung gemeinsam bewältigen wollen. In einer Selbsthilfegruppe treffen sich Selbsthilfe-Aktive regelmäßig auf Augenhöhe, um sich gegenseitig ohne professionelle Anleitung zu unterstützen. Diese Gruppen dienen als „Erzählgemeinschaften“, in denen Vertraulichkeit, gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung die Basis für den ehrlichen Austausch bilden.

Die Teilnahme an einer Gruppe fördert die Akzeptanz der eigenen Situation und stärkt die Motivation, aktiv mit der Erkrankung umzugehen. Durch den Wissensaustausch über Therapien und Bewältigungsstrategien gewinnen Selbsthilfe-Interessierte neue Handlungskompetenz und Sicherheit für ihren Alltag. Die erlebte Empathie und Anteilnahme innerhalb der Gemeinschaft helfen dabei, die Isolation aufzubrechen und wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Migräne aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!