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Physische Erkrankung

Selbsthilfe & Niereninsuffizienz

Die Diagnose einer Niereninsuffizienz wirft oft viele Fragen auf und ist mit Sorgen um die körperliche Belastbarkeit sowie tiefgreifenden Veränderungen in der Lebensführung verbunden. Viele Selbsthilfe-Interessierte beschäftigt die Angst vor der Dialyse oder die Ungewissheit bezüglich einer möglichen Transplantation, was im sozialen Umfeld oft nur schwer nachempfunden werden kann. In dieser Phase der Verunsicherung ist es eine große Stütze, auf Menschen zu treffen, die diese spezifischen Herausforderungen aus eigener Erfahrung kennen und Ihnen mit echtem Verständnis begegnen.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet hierfür einen geschützten Raum: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Betroffenen, die sich gegenseitig stützen und ihr Leben trotz chronischer Erkrankung aktiv gestalten möchten. In einer Selbsthilfegruppe begegnen sich Selbsthilfe-Aktive auf Augenhöhe, um in einer Atmosphäre von Toleranz und Offenheit über ihre Erlebnisse zu sprechen – ganz ohne professionelle Leitung, aber getragen von gegenseitigem Vertrauen. Hier steht das gemeinschaftliche Miteinander im Mittelpunkt, wobei das Erfahrungswissen der Einzelnen eine wertvolle Ergänzung zur medizinischen Behandlung darstellt.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt sich positiv auf den Umgang mit der Erkrankung aus, da der Wissensaustausch über Ernährung, Medikamente und Therapieformen die eigene Handlungskompetenz im Alltag enorm stärkt. Durch die Empathie und Anteilnahme der anderen Mitglieder wachsen die Akzeptanz der neuen Lebenssituation und die Motivation, aktiv für die eigene Gesundheit einzutreten. Der Weg in die Selbsthilfe lohnt sich, weil die Gemeinschaft die innere Kraft festigt und zeigt, dass Sie mit der Diagnose Niereninsuffizienz nicht allein bleiben müssen.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Niereninsuffizienz aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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