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Psychische Erkrankung (Psyche)

Selbsthilfe & Panik

Plötzliches Herzrasen, Atemnot und die überwältigende Angst, die Kontrolle zu verlieren – Panikattacken treten oft unvorhersehbar auf und schränken den Lebensradius massiv ein. Viele Selbsthilfe-Interessierte meiden aus Sorge vor der nächsten Attacke zunehmend öffentliche Orte oder soziale Kontakte, was oft in eine belastende Isolation führt. In dieser Situation ist es eine große Erleichterung, auf Menschen zu treffen, die diese existenziellen Angsterfahrungen aus eigenem Erleben kennen und Ihnen in einem geschützten Raum ohne Vorurteile begegnen.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet hierfür einen sicheren Rückhalt: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Betroffenen, die sich gegenseitig stützen und gemeinsam Strategien im Umgang mit der Angst entwickeln möchten. In einer Selbsthilfegruppe kommen Selbsthilfe-Aktive auf Augenhöhe zusammen, um in einer Atmosphäre von Toleranz und Offenheit über ihre Erlebnisse zu sprechen – ganz ohne professionelle Leitung, aber getragen von gegenseitigem Vertrauen. Hier steht das solidarische Miteinander im Mittelpunkt, das den Fokus auf die Wiedergewinnung von Sicherheit und Selbstbestimmung legt.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt sich positiv auf die Bewältigung aus, da Empathie und Anteilnahme das Gefühl stärken, mit der Panik nicht allein zu sein. Durch den intensiven Wissensaustausch über Atemtechniken und Bewältigungsstrategien wachsen die Akzeptanz der eigenen Gefühle sowie die Motivation, sich schrittweise wieder mehr zuzutrauen. Der Weg in die Selbsthilfe lohnt sich, weil die Gemeinschaft die innere Stärke festigt und zeigt, dass man mit Unterstützung anderer die eigene Bewegungsfreiheit und Lebensfreude Stück für Stück zurückgewinnen kann.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Panik aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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