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Chronische Erkrankung

Selbsthilfe & Parkinson

Die Diagnose Parkinson verändert das Leben oft schleichend und bringt viele Unsicherheiten über die künftige Beweglichkeit und Selbstständigkeit mit sich. Viele Selbsthilfe-Interessierte sorgen sich vor den sichtbaren Symptomen in der Öffentlichkeit oder fühlen sich mit ihren täglichen Herausforderungen im vertrauten Umfeld nicht immer vollständig verstanden. In dieser Situation ist es eine große Entlastung, auf Menschen zu treffen, die ähnliche Erfahrungen teilen und die emotionalen sowie körperlichen Hürden der Erkrankung ohne langes Erklären nachempfinden können.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet hierfür einen geschützten Raum: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Betroffenen und Angehörigen, die sich gegenseitig stützen und voneinander lernen möchten. In einer Selbsthilfegruppe begegnen sich Selbsthilfe-Aktive auf Augenhöhe, um in einer Atmosphäre von Toleranz und Offenheit wertvolle Alltagstipps auszutauschen – ganz ohne professionelle Leitung, aber getragen von gegenseitigem Vertrauen. Hier steht das Erleben im Mittelpunkt, dass man trotz der Diagnose ein wertvoller Teil einer starken Gemeinschaft bleibt.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt sich positiv aus, da der Wissensaustausch über Therapien und Hilfsmittel die eigene Handlungskompetenz im Alltag enorm stärkt. Durch die Empathie und Anteilnahme der anderen Mitglieder wachsen die Akzeptanz der eigenen Situation und die Motivation, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen und Übungen zur Beweglichkeit konsequent umzusetzen. Der Weg in die Selbsthilfe lohnt sich, weil die Gemeinschaft die innere Kraft festigt und zeigt, dass man gemeinsam mit Parkinson zuversichtlich und verbunden bleiben kann.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Parkinson aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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