Zum Inhalt springen

Hauptmenü

{{ bs5.template.a18y.jump_to_navigation }}
Soziale Selbsthilfe

Selbsthilfe & Prostata

Die Diagnose einer Prostatakrebserkrankung oder chronischer Beschwerden löst oft tiefe Verunsicherung aus und berührt sehr persönliche Lebensbereiche wie die männliche Identität und Partnerschaft. Viele Selbsthilfe-Interessierte sorgen sich um Themen wie Inkontinenz oder Potenzverlust und fühlen sich mit diesen schambehafteten Sorgen im privaten Umfeld oft isoliert oder unverstanden. In dieser Situation ist es eine enorme Entlastung, auf Männer zu treffen, die ähnliche medizinische Wege gegangen sind und die emotionalen sowie körperlichen Folgen ohne langes Erklären nachempfinden können.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet hierfür einen geschützten und vertraulichen Raum: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Betroffenen, die sich gegenseitig stützen und ihr Wissen im Umgang mit der Erkrankung teilen möchten. In einer Selbsthilfegruppe begegnen sich Selbsthilfe-Aktive auf Augenhöhe, um in einer Atmosphäre von Toleranz und Offenheit über ihre Erfahrungen mit Therapien und dem Alltag zu sprechen. Dieser Austausch findet ohne professionelle Leitung statt, rückt aber das gegenseitige Vertrauen und die solidarische Hilfe in den Mittelpunkt, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt sich positiv auf die Bewältigung aus, da der direkte Wissensaustausch über Behandlungsmethoden und Reha-Maßnahmen die eigene Entscheidungskompetenz enorm stärkt. Durch die Empathie und die sachliche Anteilnahme der anderen Mitglieder wachsen die Akzeptanz der veränderten Situation sowie die Motivation, aktiv am Heilungsprozess mitzuwirken. Der Weg in die Selbsthilfe lohnt sich, weil die Gemeinschaft den Rücken stärkt und zeigt, dass man mit der Diagnose Prostatakrebs nicht alleine steht, sondern von den Erfahrungen einer starken Männergemeinschaft profitieren kann.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Prostata aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

Weitere Informationen

Verwandte Themen: