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Soziale Selbsthilfe

Selbsthilfe & Resilienz

In Zeiten langanhaltender Belastungen oder nach schweren Lebensereignissen fühlen sich viele Menschen erschöpft und fragen sich, wie sie ihre innere Widerstandskraft zurückgewinnen können. Viele Selbsthilfe-Interessierte beschäftigt die Sorge, unter der Last des Alltags zu zerbrechen oder den Herausforderungen einer chronischen Erkrankung oder Krise nicht mehr gewachsen zu sein. In diesen Momenten ist es eine wertvolle Erfahrung, auf Menschen zu treffen, die ebenfalls nach Wegen suchen, ihre seelische Belastbarkeit zu festigen und trotz widriger Umstände wieder nach vorne zu schauen.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet hierfür das ideale Übungsfeld: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen, die sich gegenseitig stützen und gemeinsam an ihrer persönlichen Widerstandsfähigkeit arbeiten möchten. In einer Selbsthilfegruppe begegnen sich Selbsthilfe-Aktive auf Augenhöhe, um in einer Atmosphäre von Toleranz und Offenheit über ihre Bewältigungsstrategien zu sprechen – ganz ohne professionelle Leitung, aber getragen von gegenseitigem Vertrauen. Hier steht das solidarische Miteinander im Mittelpunkt, wobei das geteilte Erfahrungswissen hilft, die eigenen Ressourcen wiederzuentdecken und zu aktivieren.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt wie ein "Resilienz-Booster", da tiefe Empathie und Anteilnahme das Gefühl der Selbstwirksamkeit und Verbundenheit enorm stärken. Durch den intensiven Wissensaustausch über Achtsamkeit und Stressbewältigung wachsen die Akzeptanz für Unveränderliches sowie die Motivation, aktiv neue Verhaltensmuster für einen gesünderen Alltag zu etablieren. Der Weg in die Selbsthilfe lohnt sich, weil die Gemeinschaft den Rücken stärkt und zeigt, dass wir gemeinsam widerstandsfähiger sind und Krisen als Chance für eine neue innere Stärke nutzen können.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Resilienz aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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