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Chronische Erkrankung

Selbsthilfe & Rheuma

Chronische Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit und die unvorhersehbaren Schübe einer rheumatischen Erkrankung machen den Alltag oft zu einer großen Herausforderung. Viele Selbsthilfe-Interessierte sorgen sich um ihre berufliche Zukunft, ihre Mobilität oder fühlen sich mit ihrer „unsichtbaren“ Beeinträchtigung im sozialen Umfeld oft unverstanden oder als weniger leistungsfähig abgestempelt. In dieser Situation ist es eine enorme Entlastung, auf Menschen zu treffen, die diese körperlichen Einschränkungen und die damit verbundene Erschöpfung aus eigener Erfahrung kennen und Ihnen ohne Erklärungsnot begegnen.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet hierfür einen sicheren Rückhalt: Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Betroffenen, die sich gegenseitig stützen und gemeinsam nach Wegen für einen besseren Umgang mit der Erkrankung suchen. In einer Selbsthilfegruppe begegnen sich Selbsthilfe-Aktive auf Augenhöhe, um in einer Atmosphäre von Toleranz und Offenheit über Therapien, Ernährung und Bewegung zu sprechen – ganz ohne professionelle Leitung, aber getragen von gegenseitigem Vertrauen. Hier steht das solidarische Miteinander im Mittelpunkt, das den Fokus auf die Aktivierung eigener Ressourcen und das Teilen praktischer Alltagstipps legt.

Die Teilnahme an einer Gruppe wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus, da der intensive Wissensaustausch über Fachärzte und Hilfsmittel die eigene Handlungskompetenz enorm stärkt. Durch die tiefe Empathie und Anteilnahme der Gemeinschaft wachsen die Akzeptanz der eigenen Grenzen sowie die Motivation, trotz Rheuma aktiv und lebensfroh zu bleiben. Der Weg in die Selbsthilfe lohnt sich, weil die Gruppe den Rücken stärkt und zeigt, dass man gemeinsam mutiger ist, wenn es darum geht, die Kontrolle über die eigene Gesundheit zurückzugewinnen.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Rheuma aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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