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Psychische Erkrankung (Psyche)

Selbsthilfe & Suizidgedanken

Wenn Suizidgedanken den Alltag bestimmen, fühlen sich Betroffene oft in einer ausweglosen Situation gefangen und leiden unter einer tiefen inneren Isolation. Viele Selbsthilfe-Interessierte quälen Sorgen, mit ihren dunklen Gedanken auf Unverständnis zu stoßen oder andere mit ihrer Not zu belasten, was den Rückzug in das Schweigen oft noch verstärkt. Es ist in diesen Momenten lebenswichtig zu wissen, dass Sie mit diesem Schmerz nicht allein bleiben müssen und es sichere Orte gibt, an denen Sie ohne Vorurteile gehört werden.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet hierfür einen vertraulichen Rahmen, in dem sich Selbsthilfe-Aktive zusammenschließen, um einander in Krisenzeiten und darüber hinaus beizustehen. Eine Selbsthilfegruppe ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, die sich in einem geschützten Umfeld auf Augenhöhe begegnen und gegenseitig stützen. Hier steht das solidarische Miteinander im Mittelpunkt, um jenseits von professioneller Therapie einen Ort der echten menschlichen Begegnung und der gemeinsamen Hoffnung zu schaffen.

Die Teilnahme an einer solchen Gruppe wirkt sich positiv aus, da die tiefe Empathie und Akzeptanz der anderen Mitglieder das Gefühl der Zugehörigkeit stärken und neue Lebensmotivation schenken. Selbsthilfe-Interessierte erfahren durch die ehrliche Anteilnahme und den Wissensaustausch über Bewältigungsstrategien eine spürbare Entlastung sowie eine nachhaltige innere Stärkung. Das Erleben, dass auch andere ähnliche Krisen durchlaufen haben, hilft dabei, das Schweigen zu brechen und gemeinsam Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Suizidgedanken aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!

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