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Suchterkrankung

Selbsthilfe & Sucht

Suchtprobleme, sei es in Bezug auf Alkohol, Medikamente oder andere Substanzen, führen oft in einen Teufelskreis aus Verheimlichung, Scham und sozialem Rückzug. Viele Selbsthilfe-Interessierte quälen Sorgen um ihre Gesundheit, ihren Arbeitsplatz oder das Zerbrechen familiärer Bindungen, während der Versuch, allein aufzuhören, oft zu Frustration führt. In dieser belastenden Situation ist es wichtig zu erfahren, dass Abhängigkeit eine Erkrankung ist, für die es wirksame Unterstützung gibt und für die sich niemand schämen muss.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet hierfür ein stabiles Fundament, auf dem sich Selbsthilfe-Aktive in Gruppen zusammenschließen, um gemeinsam einen Weg aus der Sucht zu finden. Eine Selbsthilfegruppe ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, die sich in einem vertraulichen Rahmen auf Augenhöhe begegnen und gegenseitig stützen. Hier steht das solidarische Miteinander im Vordergrund, um jenseits professioneller Therapie durch das Prinzip „Hilfe durch Selbsthilfe“ den Alltag ohne Suchtmittel zu meistern.

Die Teilnahme an einer solchen Gruppe wirkt sich positiv aus, da die tiefe Empathie und Akzeptanz der anderen Mitglieder das Selbstwertgefühl stärken und die Motivation zur Abstinenz täglich erneuern. Selbsthilfe-Aktive profitieren enorm vom Wissensaustausch über Rückfallprävention und erfahren durch die ehrliche Anteilnahme der Gemeinschaft eine spürbare innere Stärkung. Dieser Rückhalt ermöglicht eine nachhaltige Verhaltensänderung und hilft dabei, Schritt für Schritt wieder Vertrauen zu sich selbst und eine neue Lebensqualität zu gewinnen.

Demnächst hier: Selbsthilfegruppen zum Thema Sucht aus ganz Deutschland

Wusstest du, dass es 2023 laut einer Befragung durch die NAKOS über 36.000 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland gibt? Wenn wir für von Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zur Prüfung und Aufnahme in unser Verzeichnis nur 5 Minuten Zeit investieren müssten, wären wir über 3000 Stunden damit beschäftigt. Das wäre eine Person ein Jahr lang täglich ca. 8 Stunden.

Wir beginnen daher systematisch, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Beratungsstelle, Selbsthilfe-Organisationen an Board zu nehmen. Das braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis.

Bis es soweit ist, kannst du dich auch an eine der regionalen Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstellen in unserem Selbsthilfe-Labor wenden!